3 Fragen an
Kathrin Gut, Bademeisterin, Tribschenbadi Luzern
Wie wird man Bademeisterin? Und was sind ihre Aufgaben?
Ich bin seit 2020 Bademeister. Während Corona konnte ich meinen damaligen Job nicht weiter ausführen. Dann stiess ich auf ein Jobinserat als Bademeister. Da es schon ein langer Wunsch von mir war, als Bademeister zu arbeiten, bewarb ich mich. Ich absolvierte das Bademeisterbrevet und konnte meine «Karriere» als Bademeister starten.
Was macht der Bademeister? Gute Frage! Im Sommer an der Sonne sitzen, sich bräunen und die Gäste unterhalten? Nein, Spass bei Seite. Der grösste Teil unserer Arbeit ist die Badeaufsicht. Wir halten Ausschau und passen auf, dass unsere Gäste sich sicher im Wasser aufhalten können. Wir schauen, dass die Regeln eingehalten werden, beantworten Fragen, geben Ratschläge und leisten erste Hilfe. Eine weitere Aufgabe ist der Unterhalt der Technik und der Anlage. Vor und nach den Öffnungszeiten wird gereinigt und repariert, sodass der Gast die Anlage in einem sauberen Zustand benützen kann.
Was sind deine Highlights an einem «normalen» Badi-Tag?
Das grösste Highlight für mich persönlich ist, wenn alle Gäste den Badi-Tag geniessen und unfallfrei nach Hause gehen können, aber auch, wenn das Team zufrieden auf den Arbeitstag zurückblicken kann. Und dann ist natürlich die Aussicht am See und die idyllische Anlage ein tägliches Highlight.
Was macht eine Bademeisterin im Winter?
Jedes meiner Teammitglieder hat sein persönliches Winterprogramm. Die einen arbeiten im Hallenbad, andere studieren oder gehen auf Reisen.
Ich arbeite im Winter als Eismeister im Regionalen Eiszentrum in Luzern und pflege das Eis, schleife Schlittschuhe, kümmere mich um die Technik, die gesamte Anlage und die vielfältigen Anliegen der Gäste.