Stimmen der Hoffnung

Was gibt Hoffnung im Alltag?

Was gibt Hoffnung – im Alltag, in Begegnungen oder in der Natur? Wir haben Luzernerinnen und Luzerner gefragt. Ihre Antworten zeigen, was Menschen trägt und ermutigt.

«Wenn mein Sohn zufrieden ist, gibt mir das Hoffnung, dass er sich gut entwickelt.»
Dominik Probst, 32, Betreuer und frischgebackener Vater 

«Die Natur im Frühling – wenn Neues gedeiht und entsteht.»
Margot Güttinger, 60, Primarlehrerin 

«Meine Enkelkinder geben mir Hoffnung. Und der Entschluss, nicht an den grossen Fragen zu verzweifeln, sondern im Kleinen etwas bewirken zu können.»
Beat Bühlmann, 74, Gerontologe und Journalist

«Ich habe das Gefühl, dass Ausländer im Moment nicht überall willkommen sind. Umso mehr gibt mir Hoffnung, wenn ich mit Menschen aus anderen Kulturen zusammenarbeite oder einen Kaffee trinke und wir uns kennenlernen.»
Mürüvet Karadag, 53, Köchin 

«Wenn ich bei unserem Segellager erlebe, wie aus vielen einzelnen Grüppchen junger Menschen eine Crew wird, die einander vertraut und zusammenhält.»
Adrian Minder, 44, Jugendarbeiter

«Wenn ich singe, allein oder in Gemeinschaft, spüre ich, dass mich etwas Grösseres trägt und tröstet – das gibt mir Hoffnung.»
Matthias Liberman, 48, Pfarrer 

«Wenn ich etwas geschafft habe, traue ich mir auch die nächste Aufgabe zu. Und wenn andere an mich glauben, stärkt mich das.»
Tim Rauch, 16, Schüler 

«Ein Chai-Glas zu viel auf dem Tisch in meiner Nachbarschaft – in unserer Kultur ein Zeichen dafür, dass man nicht lange allein bleibt und immer jemand da ist, der zuhört.»
Nihat Küçükkazdal, 38, ehem. Primarlehrer 

«Beinahe täglich begegne ich Menschen, die trotz Weltgeschehen und eigener Sorgen aufeinander zugehen. Sie schenken sich Zeit und zeigen: Gemeinschaft ist stärker als Angst. Das stimmt mich hoffnungsvoll.»
Laslo Niffeler, 35, Geschäftsleiter Zeitgut Luzern

«Hoffnung kann mein Bangen neutralisieren.»
Rudolf Baumann-Hauser, 77, ehem. Bauingenieur 

«Wenn ich spüre, wie aus unterschiedlichsten Menschen eine Gemeinschaft entsteht, die trägt.»
Verena Sollberger, 62, Pfarrerin 

«Auch wenn ich eher pessimistisch bin: Meine Familie und der Austausch mit Freunden geben mir Hoffnung.»
J. L., 31, Mutter und Hausfrau 

«Ich gehe in den Wald, müde und mutlos. Dann neigt sich mir ein Ast entgegen, streift beinahe mein Gesicht – und ich weiss: Ich bin nicht allein. Die Hoffnung auf einen guten Tag kehrt zurück.»
Harmke Sperhake, 85, pensioniert 

«Wenn ich in menschlichen Haltungen erkenne, dass Gott am Werk ist.»
Katharina Metz, 44, Sozialdiakonin 

«Das Miteinander, das ich auf dem Land erlebe, gibt mir Hoffnung. Dort werden Werte noch vorgelebt.»
R. B., 67, ehem. Unternehmer 

«Die Jugend, die Kinder – und wenn ich ihr friedliches Zusammensein sehe: Sie sind die Zukunft.»
Marlis Kaufmann, 68, pensioniert 

«Wenn ich im Frühling beobachte, wie die Natur wieder zu neuem Leben erwacht, wie das, was scheinbar tot schien, wieder lebendig wird – das gibt mir Hoffnung.»
Aline Kellenberger, 52, Pfarrerin 

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