Jahresbericht 2025

Unsere Vision?

«Unseren Glauben mit Freude leben und weitergeben»

Präsidium 

Geschätzte Leserinnen und Leser. Der vorliegende Jahresbericht informiert Sie über unsere vielfältigen kirchlichen Veranstaltungen, Anlässe und Angebote im Jahr 2025. 

 Im Rahmen der Gesamterneuerungswahlen wurde der Kirchenvorstand im Frühjahr für die Amtszeit 2025 bis 2029 neu gewählt. Max Zellweger, Daniel Keller und Silvia Wildisen wurden nach langjährigem Engagement mit grossem Dank verabschiedet. Gewählt wurden die Bisherigen Daniel Krähenbühl (Präsidium), Gabriela Betschart, Christoph Oestreich, Sara Soland-Häusermann sowie neu Markus Thalmann (Finanzen), Diana Sanchioni und Petra Dahinden. 

Unsere Synodalen Max Kläy und Peter Möri haben ihren ausserordentlich engagierten Einsatz für unsere Kirchgemeinde beendet. Die Bisherigen Corinne Rohner und Daniel Krähenbühl wurden wiedergewählt, neu ist Silvia Rose hinzugekommen. In der 60-köpfigen Synode sind wir nun mit drei statt wie bisher vier Delegierten vertreten. 

Bernd Bischof ist aus der Rechnungsprüfungskommission zurückgetreten, neu wurde Daniel Keller gewählt, dazu die Bisherigen Katharina Schupp und Patrick Michelotti. Das Urnenbüro wurde ebenfalls neu bestimmt.

An der Retraite im Kloster Kappel befassten sich Vorstand und Team im Oktober mit dem Thema Spiritualität; zudem machten wir mit Ruth Feller vom Kompetenzzentrum Interface eine Standortbestimmung unserer kirchlichen Arbeit, mit Reflexion von Zielen, Stärken und Entwicklungsmöglichkeiten unserer Kirchgemeinde.

Im Namen des Vorstandes danke ich allen angestellten, ehrenamtlichen und freiwilligen Mitarbeitenden einmal mehr von Herzen für ihr grosszügiges Engagement im Dienst unserer Kirche.

Daniel Krähenbühl, Präsidium, Kirchenvorstand Daniel Krähenbühl, Präsidium, Kirchenvorstand

«Das Treffen unseres Vorstands mit dem Gemeinderat Meggen im März war für mich eine sehr positive Erfahrung. Dabei wurde einmal mehr deutlich, dass die Kirche als bedeutsamer Teil der Zivilgesellschaft nach wie vor geschätzt wird. 

Das Treffen mit dem KPM-Rat (KPM = Katholischer Pastoralraum Meggerwald) im August erlebte ich konstruktiv und ermutigend.» 

Finanzen 

Das Jahr 2025 war aus finanzieller Sicht von einer nahezu durchgehend angespannten Liquidität geprägt. Daher wurden alle nicht zwingend sofort erforderlichen Ausgaben ins Folgejahr verschoben. In Kombination mit den sehr erfreulichen Einnahmen konnte ein positiver Jahresabschluss erzielt, und auf die ursprünglich im Budget vorgesehene Auflösung von Reserven verzichtet werden.

Der geplante Finanzausgleich zwischen den Gemeinden wurde 2025 konkretisiert und wir haben nun einen guten Einblick, was auf uns ab 2027 als Gebergemeinde zukommt.

 

Markus Thalmann, Finanzen, Kirchenvorstand Markus Thalmann, Finanzen, Kirchenvorstand

«Ich bin dankbar für die Unterstützung durch meinen Vorgänger, der Rechnungsprüfungskommission sowie unserer Buchhaltung. Sie haben wesentlich dazu beigetragen, dass ich in meinem ersten Jahr als Finanzvorstand einen so erfreulichen Jahresabschluss präsentieren darf.»

Liegenschaften / Infrastruktur 

Das Ressort Liegenschaften und Infrastruktur blickt auf ein arbeitsreiches und produktives Jahr zurück. Wiederum traf sich die Baukommission einmal im Monat zu sehr intensiven Sitzungen. Themen waren die zahlreichen Projekte, welche besprochen, organisiert und in der Ausführung begleitet wurden.

Leider gab Monika Kloth im Herbst ihren Austritt bekannt. Somit ist die Baukommission wieder auf der Suche nach einem neuen Mitglied.

 Im Verlauf des Jahres wurde folgende Vorhaben umgesetzt:

 Pfarrwohnung Adligenswil:

In der zweiten Jahreshälfte 2025 wurden die Fenster und Storen in der gesamten Wohnung ausgetauscht.

Nach der Fenstersanierung hat sich in einem der Kinderzimmer Feuchte angesammelt und es bildete sich Schimmel. Dies konnte mit einfachen Eingriffen schnell behoben werden.

Thomaskirche Adligenswil:

Der Altartisch in der Kirche wurde einer Auffrischung unterzogen.

Kirchgemeindezentrum (KGZ) Meggen:

Ein grosses Thema war die Entfluchtung und Beschilderung des Kirchenzentrums. In Zusammenarbeit mit der Gebäudeversicherung wurden die notwendigen Schritte mit der Beschilderung der notwendigen Fluchtwege und der Platzierung der Löschmittel eingeleitet und ausgeführt. Dieses Thema ist aber noch nicht abgeschlossen. Die nächsten Schritte erfolgen im Zusammenhang mit der Sanierung des Gebäudes.

 Die Absturzsicherung am Kirchturm wurde saniert. Die bisherige entsprach nicht mehr den geltenden Normen.

 Der Warmwassererwärmer im Putzraum wurde ersetzt.

 

Um die kommenden Aufgaben der Baukommission erfolgreich bewältigen zu können, möchten wir unser Team erweitern. Wir freuen uns über neue Mitglieder. Eine Mitarbeit ist sowohl dauerhaft als auch projektbezogen möglich.

Christoph Oestreich, Liegenschaften/Infrastruktur, Kirchenvorstand Christoph Oestreich, Liegenschaften/Infrastruktur, Kirchenvorstand

«Ein zentrales Projekt war die Umsetzung der Entfluchtung im Kirchenzentrum Meggen. Die tragischen Ereignisse in Crans-Montana zum Jahreswechsel haben die Dringlichkeit solcher Sicherheitsmassnahmen schmerzlich verdeutlicht und bestätigt, wie wichtig unsere Investitionen in diesem Bereich sind.

Weiter möchte ich die gute Zusammenarbeit innerhalb der Baukommission hervorheben.»

 

 

Personelles

Im August habe ich das Ressort Personelles von Max Zellweger ad interim übernommen. 

Unsere engagierte und geschätzte Pfarrerin Barbara Steiner hat im Oktober zum grossen Bedauern des Vorstandes und des Teams angekündigt, dass sie ihre Tätigkeit in unserer Kirchgemeinde per 31. Juli 2026 beenden wird.  

Unsere Kirchenmusikerin Christina Wagner wurde im Juni im Rahmen eines Gottesdienstes feierlich verabschiedet (29. Juni Sommer-Gottesdienst). Ihr Nachfolger Thomasz Domański ist neu seit September bei uns tätig und hat sich rasch eingelebt.

 Christa Schüssler hat aufgrund der erfolgreich abgeschlossenen berufsbegleitenden Ausbildung die ausserordentliche Zulassung als Sozialdiakonin erhalten.

Monika Z’Rotz arbeitete bis Ende Mai bei uns. Sie war für die Sozialberatung und das Café Thomas zuständig. Petra Müller hat die Sozialberatung übernommen und das Café Thomas wird weitergeführt.

 Der langjährige Personalverantwortliche Max Zellweger wurde anlässlich des traditionellen Essens mit den Mitarbeitenden im August herzlich und mit grossem Dank verabschiedet.

Das Arbeitsverhältnis mit Pfarrerin Ursina Parr endete Mitte Jahr nach über 20-jährigem segensreichem Wirken (22. Juni Veraschiedung im Gottesdienst).

Anlässlich der Herbst-Kirchgemeindeversammlung haben wir die Pensionierung unserer Sekretärin Gerlinde von Niederhäusern per Ende Juni 2026 bekanntgegeben.

 

Daniel Krähenbühl, Personelles, Kirchenvorstand Daniel Krähenbühl, Personelles, Kirchenvorstand

«Das Weihnachtssingspiel «D’Zäller Wiehnacht» unter der Leitung von Christa Schüssler und mit Thomas Domański am Klavier war für mich etwas ganz Besonderes. Die Lieder sind mir und meiner ganzen Familie vertraut und werden alle Jahre wieder mit Freude gesungen.»

Religionsunterricht

Seit vielen Jahren wird in unserer Kirchgemeinde der Religionsunterricht ökumenisch erteilt. Ein in der Praxis bewährtes System. Petra Müller leitet dabei ein engagiertes Katechetinnen-Team und ist in einem steten Austausch mit den katholischen Kolleginnen und Kollegen. Die Weiterbildungen und die Katechtinnenkonferenzen werden ebenfalls ökumenisch durchgeführt.

Nebst der langjährigen operativen Leitung des Religionsunterrichtes durch Petra Müller, ist seit August 2025 das Ressort Religionsunterricht im Kirchenvorstand nach längerer Vakanz wieder besetzt.

Im laufenden Schuljahr besuchen gesamthaft 123 reformierte Primarschulkinder in den Dörfern Meggen, Adligenswil und Udligenswil den Religionsunterricht. Die Gruppe «Juki 1. ORST» umfasst 17 Schülerinnen und Schüler aus dem ersten Oberstufenjahr bzw. dem ersten Jahr am Gymnasium. Die Gruppe «Juki Präparanden» besteht aus neun Jugendlichen. Die Juki (Jugendkirche) findet in dieser Form das zweite Schuljahr statt und kann auf einen erfolgreichen Start zurückblicken. Der Konfirmandenunterricht wird von 15 Jugendlichen besucht.

 

Petra Dahinden, Religionsunterricht, Kirchenvorstand Petra Dahinden, Religionsunterricht, Kirchenvorstand

«Mein persönliches Highlight ist das engagierte, zuverlässige und flexible Team rund um Petra Müller. Die Religionspädagoginnen sind auch im vergangenen Jahr mit zusätzlichen Einsätzen für fehlende katholische Katechetinnen eingesprungen.

Mit dem Schuljahr 2025/26  konnten alle Stellen auf der katholischen Seite wieder besetzt werden und die Zusammenarbeit mit den neuen Lehrpersonen ist erfolgreich gestartet. Der regelmässig und offen stattfindende Austausch freut mich sehr, ist er doch die Grundlage für einen weiteren erfolgreichen Weg des ökumenischen Religionsunterrichtes.»

 

Gemeindeleben

Das Jahr 2025 war voller grossartiger Begegnungen an verschiedenen Anlässen, mit vielen tollen Menschen, Gesprächen und einfach Zusammensein. Es ist beeindruckend, wie viele Möglichkeiten die Kirchgemeinde für Menschen jeden Alters bietet – von ganz jung bis alt ist für jede und jeden etwas dabei.

Gabriela Betschart, Gemeindeleben, Kirchenvorstand Gabriela Betschart, Gemeindeleben, Kirchenvorstand

 «Das Dreikönigsessen, unser Dankesanlass für alle Freiwilligen, war klar ein Highlight für mich. Es ist wunderschön zu sehen, wieviel Unterstützung wir das Jahr hindurch haben. Dass so viele  sich für die Freiwilligenarbeit einsetzen, berührt mich immer wieder neu.

 In diesem Jahr durften wir ein wundervolles Konzert der acht A-cappella-Sängerinnen touCHant geniessen, das mitten ins Herz ging und einfach gute Laune machte. Dazu wurden wir von den Landfrauen mit einem feinen Nachtessen verwöhnt. Team und Kirchenvorstand zeigten sich wieder einmal als geübtes Servicepersonal.

Der zweite Mitmachmärt war auch dieses Jahr gut besucht. Ich durfte an meinem Stand wieder vielen Menschen begegnen und meine beiden Tischnachbarn nach einem Jahr wiedersehen. Mit selbstgestrickten und -genähten Produkten über Holz, Kunst, Adventsgeschenken, Kosmetik und Karten war das Angebot breit gefächert. Auf dem Kirchenvorplatz konnte man ein feines Raclette, Kaffee und Kuchen geniessen. Für eine gemütliche Atmosphäre durfte man sich sogar ans Feuer setzen und den Austausch mit den Konfirmanden geniessen, oder ein feines Schlangenbrot über die Glut halten.»

Kommunikation

Im Jahr 2024 wurde bei den gedruckten Werbematerialien wie Flyern, Plakaten und dem Angebotsmagazin das neue Corporate Design schrittweise eingeführt – ein Prozess, der sich bis weit in das Jahr 2025 fortsetzte. Auch für die permanenten Angebote wie Seelsorge, Sozialberatung, Gebetsdienst, «Hand in Hand» und «Help Point» liegen nun kompakte Flyer im frischen, einheitlichen Look vor. Das neue Design hat sich im Berichtsjahr definitiv etabliert und findet breiten Anklang. Es verleiht der Kirchgemeinde einen unverwechselbaren Auftritt.

Beim Druck unserer Printprodukte konnten wir 2025 standardmässig auf FSC®-zertifiziertes Recyclingpapier umstellen. Das Label steht für nachhaltige Waldbewirtschaftung; zudem ist das Papier mit dem Umweltzeichen «Blauer Engel» ausgezeichnet. Unvermeidbare CO2-Emissionen werden kompensiert, wobei 2025 mit dem CO2-Zuschlag die Herstellung energieeffizienter Kochöfen in Ghana unterstützt wurde. In der internen Kommunikation stand die Einführung einer neuen Raum- und Terminverwaltungssoftware im Zentrum, die mittlerweile fest im Einsatz ist und die Teamarbeit deutlich erleichtert.

Andreas Bachmann, Mitarbeiter Kommunikation Andreas Bachmann, Mitarbeiter Kommunikation

 

 «Besonders gefreut hat mich, dass die Zugriffszahlen auf unsere Website 2025 weiter gestiegen sind – und das, obwohl wir unsere Printprodukte wie beispielsweise Flyer und Halbjahresmagazin beibehalten haben. Sowohl die Anzahl der Nutzenden als auch der sogenannten ‹Sitzungen› (Besuche) haben sich gegenüber dem Vorjahr um mehr als 50% erhöht. Die tiefe Absprungrate und die überdurchschnittliche Verweildauer zeigen, dass unsere Inhalte geschätzt werden.

Neu hinzugekommen ist das ‹Wort zum Tag› als Audio-Element mit inspirierenden Gedanken zum Glauben oder anderen Themen. Das Angebotsmagazin ist nun als ‹Flipbook› verfügbar, kann online durchgeblättert und einfach in den sozialen Medien geteilt werden. 

Ein weiteres Highlight ist der per Januar 2025 neu gestaltete Kirchenbote (‹KiBo›). Er hat sich fest etabliert und stösst auf positive Resonanz. Der redaktionelle Teil bietet nun mehr Tiefe, während die Veranstaltungshinweise kompakter und übersichtlicher gestaltet sind.»

Kirchenmusik

Am 1. September 2025 hat Tomasz Domański in der Kirchgemeinde seine Stelle als Kirchenmusiker angetreten. 

Bereits nach den Herbstferien hat er die Chorleitung des «Zäme singe» übernommen, nachdem er zuvor mehrere Male bei den Proben der Gruppe am Mittwochabend «geschnuppert» hat. 

Am 19. Oktober startete erfolgreich die Konzertreihe «Kammermusik». Im ersten Konzert spielte Tomasz Domański zusammen mit seiner Frau Lidiia Domańska Klavier zu 4 Händen. Die musikalische Reise mit Stücken von u.a. F. Schubert, F. Mendelssohn und dem schweizerischen Komponisten J. Raff hat viele Leute im Publikum in seinen Bann gezogen. 

Am Heiligabend und am 1. Weihnachtstag haben Kelsey Maiorano (Oboe), Dario Giulliano (Viola) und Tomasz Domański die Gottesdienste musikalisch umrahmt. 

Tomasz Domański, Kirchenmusiker Tomasz Domański, Kirchenmusiker

 «Der musikalische Höhepunkt vom letzten Quartal war das berühmte Krippenspiel von Paul Burkhard «D‘ Zäller Wiehnacht», dass mit der Unterstützung des «Zäme singe[AB1] » zweimal, am 21. und am 24. Dezember, aufgeführt wurde.»

 

Pfarramt Meggen

Auf Initiative des Kirchenvorstands fand der Glaubenskurs «Wachsendes Vertrauen» während der Passionszeit statt an dem 16 Personen teilnahmen. Gemeinsam wurden biblische Themen besprochen und gemeinsam gegessen, viele freiwillige Helferinnen haben für alle gekocht und den Tisch gedeckt. An den sieben Abenden kamen die Teilnehmenden intensiv miteinander ins Gespräch und es entstand wirklich Vertrauen… Im April wurde Pfarrer Bruno Bassi-Fumagalli in Meggen beerdigt. Die Bevölkerung nahm sehr stark Anteil, da er und seine Frau Carla die Kirchgemeinde in 25 Jahren sehr stark geprägt haben. Auch 20 Jahren nach seiner Pensionierung ist er unvergessen. Ein Christ, der Spuren hinterlassen hat. Die Kirchgemeinde wurde Mitglied im Luzerner Forum der Religionsgemeinschaften, dass im Mai gegründet wurde, so ist die Kirchgemeinde am Puls des interreligiösen Gesprächs. Der Einstand unseres neuen Kirchenmusikers Tomasz Domański ist gelungen, seine Begleitung der Gottesdienste ist einfühlsam und seine Konzerte (Klavierkonzert vom 19. Oktober) finden Anklang. Schön, dass die Mitglieder des «Zäme singe» Freude an seiner Leitung haben.

Hartmut Schüssler, Pfarrer Hartmut Schüssler, Pfarrer

«Der Evangelische Kirchentag in Hannover Anfang Mai gab mir wichtige theologische Impulse. Ich lernte neue Lieder kennen, die wir im Gottesdienst nutzen und es gab Raum für persönliche Begegnungen. Schon 1983 fand ein Kirchentag in Hannover statt, den ich als junger Erwachsener besuchen durfte. Der Kirchentag hat meinen Glauben und die Entscheidung Pfarrer zu werden massgeblich geprägt. Das liegt nun schon 42 Jahre zurück. Es hat mir bewusst gemacht, dass dies mein ganzes Leben geprägt hat, durfte ich doch Ende Mai meinen sechszigsten Geburtstag feiern.

Die Novembergespräche «Einsamkeit – eine moderne Volksseuche» führte ich mit Pastoralraumleiterin Veneranda Querimi durch. Den Auftakt macht das Theater «Einsamkeit im Alter». Der Philosophielehrer Klaus Opilik führt wieder in die philosophischen Askekte ein. Die Theologin Dörte Gebhard befasste sich mit der Einsamkeit der Jugendlichen. Den Abschluss bildete eine Fahrt zur Einsiedelei Tschütschi ob Schwyz, mit den Bussen von Jungwacht und Blauring, wobei die Rückfahrt aufgrund einsetzenden Neuschnees sehr abenteuerlich wurde.

Die Männerarbeit «Mann sieht sich» hat sich erfreulich entwickelt, wir kommen vier Mal im Jahr zu tiefen Gesprächen, aber auch kameradschaftlichem Austausch zusammen. Es ist schön zu sehen, wie neue Mitglieder herzlich willkommen geheissen werden.»

Pfarramt Adligenswil und Udligenswil

Kirche bedeutet, mit Menschen und mit Gott unterwegs zu sein. Menschen zu begleiten und zusammenzubringen gehört daher zu den Kernaufgaben. Dies war im Jahr 2025 unter anderem durch Seelsorgegespräche, durch den neu gegründeten, ökumenischen «Witwen- und Witwerträff», durch das «Taizé-Gebet» möglich.

Auch schon die kleinsten Kinder haben nun wieder einen Platz. Das «Fiire mit de Chliine» hat im Sommer gestartet. Alle Kinder unter fünf Jahren dürfen kommen, sich von einer Geschichte verzaubern lassen und im Anschluss miteinander spielen. Die Eltern können sich dabei austauschen und so in Kontakt treten.

Was mit dem «Fiire mit de Chliine» starten kann, findet im Konfirmationsunterricht (Konfirmation) einen ersten vorläufigen Abschluss. Dieses Jahr wurden neun Jugendliche konfirmiert und so auf ihrem Weg ins Erwachsenwerden begleitet.

Barbara Steiner, Pfarrerin Barbara Steiner, Pfarrerin

«Ein grosses Highlight war die Lange Nacht der Kirchen. Geschätzt 200 Besuchende kamen vorbei, haben auf dem Teufmattplatz verschiedene Gerichte der Asylbegleitgruppe Adligenswil probiert, in der Kirche das Gospelkonzert vom Gospelchor «feel the spirit» miterlebt und danach noch in der Silent Disco in der Thomaskirche zu ihrer Lieblingsmusik getanzt. Es war eine grosse Freude, so viele Leute zusammenkommen zu sehen, die einen als Freiwillige, die anderen zum Geniessen – ein richtiges Fest.

Im Konflager konnte die Konfirmandengruppe so richtig zusammenwachsen. Wir waren unterwegs in Stein am Rhein, in Schaffhausen, haben im Kletterwald unseren Mut unter Beweis gestellt und in Konstanz die letzten Ecken des Dachs vom Grossmünster entdeckt. Mich hat es sehr gefreut, zu sehen wie die Jugendlichen zu einer Gruppe zusammengewachsen sind und sich so in das neue Konfirmationsjahr aufgemacht haben.

Die Waldweihnacht war dieses Jahr mein grösstes Highlight. Vier Kinder aus Udligenswil haben uns mit Posaune und Cornet im Wald empfangen und der Esel Manuel war auch mit dabei. Selten hat sich dieses Wunder von Weihnachten so nah und real angefühlt wie dort draussen im Meggerwald.»

Sozialdiakonie und Sozialberatung

«Diakonie lebt aus der praktischen Liebe, die sich in konkretem Tun zeigt: Hilfe, Würde, und Verantwortung füreinander – sichtbar und verbindlich.»

Wir Sozialdiakoninnen vor Ort setzen uns als sozialfachlich und kirchlich-theologisch ausgebildete Fachpersonen für den sozialen Auftrag der Kirche ein. Unsere Tätigkeitsfelder sind vielfältig: Kinder- und Jugendarbeit, Palliative Care, Seniorenarbeit, Sozialberatung und Seelsorge, Religionsunterricht, ökumenische Zusammenarbeit, Erwachsenenbildung und vieles mehr. Wir unterstützen Menschen dabei, ihren Platz in Gemeinschaft und Gesellschaft zu finden und – wenn gewünscht – aktiv mitzuwirken. In schwierigen Lebenslagen stehen wir beratend und begleitend zur Seite.

Im Folgenden berichten die Sozialdiakoninnen Petra Müller und Christa Schüssler über Höhepunkte aus dem Berichtsjahr.

Petra Müller, Sozialdiakonin Petra Müller, Sozialdiakonin

 

«Der neu gegründete Wörterkreis hat sich im ersten Jahr erfolgreich etabliert. Christian Hug, Journalist und Autor, gestaltet die Nachmittage inhaltlich und greift die Anliegen der Teilnehmenden auf. Die lebendigen Diskussionen und das grosse Interesse freuen mich sehr. Da es sich um ein offenes Angebot handelt, sind neue Teilnehmende jederzeit herzlich willkommen.

Sehr erfreulich war auch das diesjährige Adventsessen. Nachdem die Besucherzahlen nach Corona zurückgegangen waren, durften wir nun wieder so viele Gäste wie vor der Pandemie begrüssen. Besonders schön war, dass sich auch jüngere Menschen angemeldet haben. Neben dem feinen Essen sorgte Heidi Meyer am Piano für eine stimmungsvolle musikalische Begleitung. Es wurde gesungen, gegessen und Gemeinschaft gelebt. Ein solcher Anlass ist nur dank engagierter freiwilliger Helferinnen und Helfer möglich – für diese Unterstützung bin ich sehr dankbar. Neu hat Susanne Eichenberger die Verantwortung in der Küche übernommen und uns ein wunderbares Adventsessen zubereitet.

Besonders wertvoll sind für mich die vielen Begegnungen mit Menschen, die sich vertrauensvoll an mich wenden. Für dieses Vertrauen danke ich herzlich. Meine vielfältige Aufgabe erfüllt mich auch nach vielen Jahren weiterhin mit grosser Freude.

Nach dem Weggang unserer geschätzten Kollegin Monika Z’Rotz habe ich die Sozialberatung übernommen. Die vielfältigen Anliegen betreffen unter anderem Unterstützung bei Zahnbehandlungen, offenen Krankenkassen- oder Kitarechnungen sowie Essensgutscheine. Auch psychosoziale Beratung und längere Begleitungen gehören zu diesem wichtigen Arbeitsbereich.»

 

 

Christa Schüssler, Sozialdiakonin Christa Schüssler, Sozialdiakonin

«Dieses Jahr gab es wieder viele spannende Workshops und Aktivitäten mit «Frau trifft sich». Herausheben möchte ich die Führung durch das Hospiz Zentralschweiz in Littau. Schon das Haus strahlt eine grosse Ruhe aus, in der man sich automatisch wohl fühlt. Nicht nur mich hat das grosse Engagement und die Hingabe der Mitarbeitenden für die Menschen in ihren letzten Lebenstagen sehr beeindruckt. Ein schönes Detail ist der Raum der Stille. Hier dürfen und sollen sich Mitarbeitende eine halbe Stunde pro Tag zurückziehen, um loszulassen und Kraft zu sammeln.

Im Sommerlager zum Thema «Arche Noah» konnten die Kinder einen Lebensturm als Arche für unsere Gartentiere und Insekten in Meggen auf der Kirchenwiese aufbauen. Unterstützt haben uns die Mitarbeitenden von lebensturm.ch aus Hildisrieden. Das Projekt hat Freude gemacht und sicher haben Sie den Turm auch schon beim Vorbeifahren gesehen.

Die «Zäller Wiehnacht» als generationenübergreifendes Projekt aufzuführen, kam sehr gut an. Das Stück ist eigentlich für eine grosse Schar von Kindern ausgelegt, aber mit einigen Anpassungen wurde es mit 11 Kindern und zwei Erwachsenen einstudiert, musikalisch unterstützt durch Personen vom «Zäme singe». Doch auch in diesem Jahr gab es krankheitsbedingt Ausfälle. Spontan sprangen Erwachsene vom «Zäme singe» ein. Für mich erhielt das Stück dadurch sogar noch mehr Tiefe und zeigte eine über die Generationen hinweg verbundene Kirchgemeinde.»

 

 

Zahlen und Fakten

  • 1'936 Mitglieder
  • 2 Eintritte
  • 25 Austritte
  • 0 Taufen
  • 9 Konfirmationen
  • 1 Trauung
  • 17 Bestattungen
  • 26'287.- CHF Kollekten
  • 86'560.- CHF Sozialvergabungen

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