HEKS Ebola in Afrika: Reformierte Landeskirche spendet 5‘000 Franken für die Nothilfe

Der Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo wird zu einer grenzüberschreitenden Epidemie. Inzwischen sind auch Uganda und der Südsudan betroffen. Es gibt bereits hunderte von Toten und die Verdachtsfälle weiten sich aus. Die Reformierte Kirche Kanton Luzern spendet dem HEKS 5‘000 Franken für die Nothilfe. 

Donnerstag, 11. Juni 2026

Mitarbeitende des HEKS beim Einsatz rund um die Schutzmassnahmen gegen Ebola. (Bild HEKS) Mitarbeitende des HEKS beim Einsatz rund um die Schutzmassnahmen gegen Ebola. (Bild HEKS)

HEKS, das Hilfswerk der Evangelisch-reformierten Kirche Schweiz, ist seit Jahren im direkt betroffenen Gebiet gemeinsam mit seiner langjährigen Partnerorganisation tätig. Nun sollen die Massnahmen erweitert werden. Dazu gehören die Installation von Handwaschstationen, die Verteilung von Hygiene-Sets und Informationskampagnen zur Ebola-Prävention. Besonders gefährdete Familien unterstützt HEKS finanziell, damit sie Lebensmittel, Medikamente und Hygieneartikel kaufen können. Auch werden Saatgut und Werkzeuge verteilt, damit die Menschen die kommende Pflanzsaison nutzen können und nicht in noch grössere Not zu geraten. Die Reformierte Kirche Kanton Luzern spendet 5‘000 Franken für die Umsetzung dieser Massnahmen. «Der Schutz der Schwächsten in dieser humanitären Krise ist uns ein Anliegen und wir danken dem HEKS für die umgehende Reaktion vor Ort», sagt Lilian Bachmann, Synodalratspräsidentin.

HEKS in Zusammenarbeit mit Partnerorganisationen
Das HEKS unterstützt in über 30 Ländern auf vier Kontinenten Projekte der Entwicklungszusammenarbeit zur Bekämpfung von Armut und Ungerechtigkeit. Dabei steht das Leben in Würde aller Menschen im Zentrum. HEKS leistet weltweit humanitäre Hilfe für die Opfer von Naturkatastrophen und kriegerischen Konflikten. 

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