Fotograf Emanuel Ammon im Videointerview: «Ich brauche keine Action für ein gutes Bild»

Die Kamera wurde ihm in die Wiege gelegt, das Talent fürs Fotografieren auch. Mehr als eine halbe Million Bilder hat Emanuel Ammon aufgenommen – auf der ganzen Welt. Und noch immer sitzt er täglich im Atelier und ordnet, sichtet, archiviert. Im Video ist Emanuel Ammon in seiner Wirkungsstätte zu sehen und er gibt einen Einblick in seinen reformierten Weg.

Freitag, 27. Februar 2026

Fotograf Emanuel Ammon (Bild: Christoph Ammon) Fotograf Emanuel Ammon (Bild: Christoph Ammon)

Heute arbeitet Emanuel Ammon ruhiger. Ausgewählter, wie er im Interview mit Carole Bolliger, der Kantonalredaktorin des Kirchenboten, erzählt. Reportage bedeutet für ihn Nähe. Und Distanz. Hingehen. Miterleben. Wieder gehen. Er fotografierte Schlachtfeste, Prozessionen, Pilgerwege. War in Südamerika, in Indien, in der Wüste. Am Burning Man. Am Rand des Jugoslawienkriegs. Er gewann internationale Preise. Einer davon für ein Bild eines Holi-Festes in Spanien, aufgenommen mit verpackter Kamera, mitten im farbigen Wasser, aus Tausenden Einsendungen ausgewählt. Mehrere seiner besten Filme sind im Video zu sehen und Emanuel Ammon spricht darüber, was ein gutes Bild ausmacht: