Filmemacher Sven Epting im Videointerview: «Ich sehe Bilder, bevor sie entstehen»

Im Videopodcast spricht Sven Epting offen über die Herausforderungen kreativer Selbstständigkeit. Der 41-Jährige führt die Produktionsfirma «Filmzimmer» in Luzern. Werbe- und Imagefilme, Konzepte, Regie, Kameraarbeit und Produktionen gehören zu seinem Alltag. Mal steht er frühmorgens auf einem Berg, mal filmt er in einer Werkhalle oder in einem Kirchenraum. Gerade diese Vielfalt und die Begegnungen mit Menschen faszinieren ihn an seinem Beruf.

Donnerstag, 28. Mai 2026

Filmemacher und Moderator Sven Epting (Bild: Raul Steffer) Filmemacher und Moderator Sven Epting (Bild: Raul Steffer)

Im Gespräch mit Carole Bolliger, Kantonalredaktorin des Kirchenboten, spricht Sven Epting auch über Druck, Verantwortung und kreative Intuition. Vieles spüre man sofort, sagt er – ob etwas funktioniere oder eben nicht. Dieses Gefühl in Worte zu fassen, sei manchmal schwieriger als das Filmen selbst.

Ruhe findet er draussen: in den Bergen, am Wasser oder unterwegs in der Natur. Dort werde der Kopf ruhig. Spiritualität erlebt er weniger über Dogmen als über Momente, die tragen. Vielleicht faszinieren ihn deshalb Kirchenräume bis heute so sehr. Wenn Sven Epting durch eine Kirche geht, sieht er nicht einfach einen Raum. Er sieht Licht, das durch hohe Fenster fällt. Bewegungen. Perspektiven. Bilder, die entstehen könnten.

Darüber – und warum die wichtigsten Momente oft nur wenige Sekunden dauern – erzählt er im Video: