HR-Grundlagen schaffen und teilen
Zentrale Dienste Die Kirchgemeinde Luzern hat praktische Hilfsmittel für die Personalverwaltung entwickelt, die Zeit sparen und Fehler vermeiden. Andere Kirchgemeinden im Kanton könnten davon profitieren.
Das erste Tool verbindet die Pensenplanung direkt mit der Unterrichtsvereinbarung für Katechetinnen und schafft damit eine einheitliche Grundlage. HR-Leiterin Rea Fasnacht: «Planung und Vereinbarung sind nicht mehr zwei getrennte Dokumente. Das spart Zeit und senkt die Fehlerquote, denn Änderungen in der Planung fliessen automatisch in die Vereinbarung ein.» Zusätzlich wird die Unterschrift digital über eine spezielle Plattform eingeholt. Das reduziert den Papierverbrauch und beschleunigt den gesamten Prozess.
Lösung für Lohneinstufung
Das zweite Tool unterstützt bei der Lohneinstufung. Es berücksichtigt relevante Faktoren wie Ausbildung und Dienstjahre und rechnet automatisch. «Unsere Lösung ist schnell, professionell und ermöglicht eine einheitliche Handhabung. Damit schaffen wir Transparenz und eine nachvollziehbare Grundlage für Entscheidungen, auch gegenüber den Mitarbeitenden», so Rea Fasnacht.
Know-how teilen
Rea Fasnacht hat zudem einen regelmässigen HR-Austausch mit Personalverantwortlichen der Teilkirchgemeinden ins Leben gerufen. Die Treffen dienen dazu, Prozesse zu vereinheitlichen und die Teilkirchgemeinden zu entlasten. Es geht beispielsweise um Themen wie Zeiterfassung oder Rekrutierung, die alle betreffen. Als nächste Schritte will die Kirchgemeinde Luzern Vorlagen und Checklisten für Onboarding und Offboarding von Mitarbeitenden sowie eine digitale Abwicklung der Mitarbeitergespräche entwickeln. Auch hier geht es darum, die Prozesse für alle einheitlicher und professioneller zu gestalten. «Wir leisten damit wichtige Grundlagenarbeit im Personalbereich.» Rea Fasnacht kann sich vorstellen, dieses Wissen verstärkt zu teilen: «Unsere entwickelten Tools und Erfahrungen könnten auch andere Kirchgemeinden im Kanton nutzen.»