Brandschutz weiter erhöhen

Die Kirchgemeinde Luzern überprüft ihre Gebäude laufend und verbessert den Brandschutz. Ziel ist es, Menschen und Gebäude im Brandfall bestmöglich zu schützen.

Dienstag, 16. Juni 2026

Notausgangsbeschilderung im Lukaszentrum Notausgangsbeschilderung im Lukaszentrum

Bereits seit Jahren berücksichtigt die Kirchgemeinde bei Umbauten und Sanierungen konsequent den Brandschutz. «Wir prüfen unter anderem Anzahl, Länge, Breite und Hindernisfreiheit von Fluchtwegen oder überprüfen die Schliessanlagen», erklärt Simona Pavlovic, Leiterin Immobilien. «Massnahmen, die die Sicherheit im Brandfall erhöhen, setzen wir sofern möglich direkt um.» Im Lukaszentrum wurde beispielsweise bei der Innensanierung das Brandschutzkonzept erneuert und damit auch die Notausgangsbeschilderung nachgerüstet.

Systematische Untersuchung
Zurzeit untersucht die Kirchgemeinde Luzern ihre Gebäude systematisch auf den Brandschutz. Gestartet wurde mit der Analyse aller Liegenschaften der Teilkirchgemeinde Stadt Luzern. «Wir haben in sämtlichen Gebäuden überprüft, ob Personenbelegungen, Fluchtwege und die damit verbundene Notbeleuchtungen oder die Fluchtfunktionen der Türanlagen den aktuellen Normen entsprechen», erklärt Simona Pavlovic. Die Ergebnisse werden nun mit der Gebäudeversicherung Luzern ausgewertet.

Sorgfältig abwägen
Ziel ist es, die geltenden Brandschutzvorschriften möglichst überall einzuhalten. Bei erhaltenswerten oder denkmalgeschützten Gebäuden stösst dies jedoch teilweise an Grenzen, sagt Simona Pavlovic: «Ein Beispiel sind die Haupttüren der Matthäus- und der Weinberglikirche, die sich nach innen öffnen. Gemäss heutigen Brandschutzvorgaben müssten sie sich nach aussen öffnen. Wir können diese Türen nicht einfach austauschen. Bei jedem Bauteil müssen Sicherheit, Denkmalschutz und technische Machbarkeit sorgfältig gegeneinander abgewogen werden.»

Interne Schulungen
Schritt für Schritt überprüft die Kirchgemeinde Luzern nun sämtliche Gebäude und verbessert den Brandschutz laufend weiter. Gleichzeitig plant sie, die Mitarbeitenden verstärkt für das Thema zu sensibilisieren und interne Schulungen zum Umgang mit Feuerlöschern und Löschdecken anzubieten.