Weltgebetstag - Nigeria
Beim Eintreten in die Reformierte Kirche in Hochdorf bekamen alle Teilnehmenden einen Stein oder ein Holzbürdeli, ein sichtbares Zeichen für die Lasten, welche die nigerianischen Frauen vom Land täglich zu tragen haben.
Dienstag, 10. März 2026
Nigeria ist reich an verschiedenen ethnischen Gruppen, aber doch sind alle durch gemeinsame Erfahrungen miteinander verbunden: Alle tragen sie physische, emotionale und spirituelle Lasten.
Die Geschichten von Beatrice, Jato und Blessing gaben Einblick in den nigerianischen Alltag von Witwen, die Unterdrückung überwinden, von Müttern, die den Mut finden, ihre Töchter, trotz Entführungsgefahr, zur Schule zu schicken und von täglichen Herausforderungen, die den Glauben der Menschen auf die Probe stellen.
Die gehörten Schicksale gehen alle Menschen etwas an, genau wie das nigerianische Sprichwort sagt: «Der Schmerz von Einzelnen ist der Schmerz aller.» In diesem Sinne wurde gemeinsam gebetet und gesungen, denn es gibt Hoffnung für die vielen Sorgen, die die Menschen mit sich herumtragen.
Die Sorgen werden erträglich, wenn die Einladung Jesu in Matthäus 11,28 angenommen wird: «Kommt alle zu mir, die ihr mühselig und beladen seid! Ich will euch erquicken.» Wenn alle Menschen ihre Erschöpfung zu Christus bringen und sich gegenseitig in der Gemeinschaft unterstützen, gibt das Ruhe und Kraft, um die Reise fortzusetzen.
Mit dem Weltgebetstagslied «Der Tag, mein Gott, ist nun vergangen» wurde die Feier abgeschlossen und anschliessend bei Kaffee/Tee/Gebäck über das Gehörte diskutiert.
Irma Waser