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Kirchgemeinden

Das kirchliche Leben der Evangelisch-Reformierten Kirche findet in den zehn Kirchgemeinden statt. Zu den Kirchgemeinden gelangen Sie durch anklicken der Orte auf der Karte. Die Kirchgemeinde Luzern setzt sich aus acht Teilkirchgemeinden aus der Stadt Luzern und der Agglomeration zusammen.

 

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Statistik und Rückblick 2018

29. Januar 2019

Zum neuen Jahr werfen wir wieder einen Blick auf die Zahlen unserer Kirchgemeinde. Wie in den letzten zwei Jahren auch, profitieren wir kaum noch vom Zuzug in unser Gemeindegebiet. Das Wachstum ist gestoppt, die Zuzüge können die Abgänge nicht mehr ausgleichen. Wir wissen auch, dass ein Umzug oft zu einem Austritt genutzt wird.  So gibt es einerseits die „stillen Austritte“, d.h., bei einer Neuanmeldung wird keine Konfession mehr angegeben. Andererseits treten Menschen aus, die noch nicht lange hier wohnen, und keinen Kontakt zur Gemeinde gefunden haben.

Wie in den vergangenen Jahren haben wir sehr viele Taufen; diejenigen, die häufiger unsere Gottesdienste besuchen, wissen das: Bei 25 Taufen findet im Schnitt an jedem zweiten Wochenende eine Taufe statt.

Die steigende Zahl der Trauungen bei schweizweit sinkenden Zahlen für kirchliche Trauungen erkläre ich dadurch, dass wir verstärkt Anmeldungen von Paaren haben, die ausserhalb unserer Kirchgemeinde wohnen. Diese Paare haben etwa im Schloss Heidegg, in der Kapelle Urswil oder in der Kommende Hohenrain eine schöne Kirche für ihr Fest gefunden. Die Trauungen auf unserem Gebiet werden in der Regel von unseren Pfarrpersonen durchgeführt; sie werden auch bei uns registriert. Früher gab es diese besonders schönen Orte auch; aber es scheint ein Zeichen der Zeit zu sein, dass die „Location“ für Trauungen immer wichtiger wird. Das gilt im Übrigen auch für Taufen und den Wunsch nach Taufen ausserhalb des Gottesdienstes oder im Freien, mit allen Vor- und Nachteilen.

Die Gottesdienstbesucherzahl, die wir registrieren, ist auch abhängig von der Anzahl der Abdankungen und Sondergottesdienste. Insofern ist die Zahl wenig aussagekräftig. Deshalb habe ich mir die drei grössten Feste der Christenheit: Weihnachten, Ostern mit Karfreitag und Pfingsten angeschaut. Ich konnte die letzten zehn Jahre überblicken und habe beim Weihnachtsfest keine Veränderung feststellen können: 2009 besuchten 349 Personen unsere Gottesdienste, 2018 waren es 342 Personen. In den letzten 10 Jahren haben somit ziemlich konstant 11-13 % der Gemeindeglieder einen Weihnachtsgottesdienst besucht. Das Christentum sei aus guten Gründen eigentlich eine „Weihnachtsreligion“ geworden, weil die Weihnachtsgeschichten den Kern seiner Botschaft gut darzustellen vermögen, lautet die These eines Buches von Matthias Morgenroth aus dem Jahr 2002. Insgesamt gesehen, und schweizweit gesehen, ist das nicht viel. Ich habe allerdings auch festgestellt, dass in meinem Wohnblock von sieben Wohnungen fünf über die Weihnachtsfeiertage nicht besetzt waren: Die Grosseltern oder Eltern wurden besucht, die Zweitwohnung in den Bergen genutzt usw. Es ist davon auszugehen, dass Gottesdienste auch an den Ferienorten besucht werden.

Bei Ostern und Karfreitag aber sehen wir im selben Zeitraum einen Rückgang um etwa 30 Prozent, also von durchschnittlich 150 Besuchern auf ca. 100.  Beim Pfingstfest haben wir einen Rückgang von ca. 50%. Wenn die Zahl der Gottesdienstbesuche aber insgesamt kaum abnimmt, dann bedeutet das auch, dass Gottesdienstbesuch an „Normalsonntagen“ eher zunimmt. Das kann den hohen Taufzahlen geschuldet sein, kann aber auch daran liegen, dass der Gottesdienst mit einem vorher bekannten Predigtthema und ohne Festcharakter eine Aufwertung erfährt.

Christoph Thiel

 

Statistik 2018 für KiBo Februar.pdf