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MENSCHEN AUS UNSERER GEMEINDE

30. März 2021

Frau Olga Stepanok wohnt mit ihrem Mann und ihrer Tochter in Schongau. Sie ist vor einigen Jahren in unsere Kirchgemeinde eingetreten und studiert Theologie im Quereinsteiger-Programm (Quest). Bald wird sie mit ihrem Studium fertig sein und im Rahmen ihrer Ausbildung auch bei uns einen Gottesdienst halten:

 

Olga Stepanok, das ist kein typisch Schweizer Name, nicht wahr?

Es ist ein slawischer Name, da der Vater meines Mannes ursprünglich aus Polen stammt. Ich selbst bin in der dritten Hauptstadt Russlands Kasan geboren und aufgewachsen.

Erzählen Sie kurz: Wie war ihr Weg in die Schweiz?

Ich habe vor vielen Jahren meinen Mann kennengelernt, geheiratet und bin dann in die Schweiz gekommen. Das Kennenlernen des Landes und die Integration fand ich interessant und angenehm. Ich lernte neue Menschen kennen und lernte „Schweizerhochdeutsch“ und die Kultur durch meine Schweizer Freunde.

Was gefällt Ihnen am Seetal?

Ich begeistere mich für Burgen und Schlösser und liebe die Seetaler Schlösser. Aber auch die Seetaler Natur mit Alpenblick und Seen mag ich sehr. Mir gefällt das vitale Leben in der Region und die freundlichen Menschen, denen ich begegne. Sehr angenehm finde ich, dass man fast überall einen ruhigen und meditativen Ort finden kann, wie z.B. den Wald im Schongau.

Wo sind sie getauft worden, und wie war das damals in Russland?

Ich wurde mit 13 Jahren in der russisch-orthodoxen Kirche St. Nikolaus in Kasan getauft. Es war meine Entscheidung, doch ich konnte dieses Ereignis praktisch mit niemandem teilen, ausser mit meinen Eltern und engen Verwandten. Meine Schule durfte nichts davon erfahren. Obwohl es kurz nach der „Perestroika“ war, konnte man damals in Russland noch nicht frei über Religion und Glaube reden.

Was ist Ihnen wichtig im Glauben und in der Religion, so dass Sie sich für das Theologiestudium interessiert haben?

Im Glauben ist für mich die Freiheit sehr wichtig. Ich finde, man sollte sich für seinen Glauben nicht schämen oder den Glauben verheimlichen. Einen vertrauten Menschen zu haben, mit dem man über religiöse und spirituelle Themen reden kann, hat für mich einen grossen Wert. Vor allem, wenn man noch jung ist. Meine erste Begegnung mit Religion als Fach machte ich an der Universität in Russland im Rahmen eines Religionswissenschaftsseminars. Das Fach fand ich sehr interessant, doch der rein atheistische Unterrichtsstil hat mir nicht zugesagt. Vor zwanzig Jahren gab es noch keine theologischen Fakultäten in Russland, doch der Wunsch, Theologie zu studieren, begleitete mich schon lange. Nach vielen Jahren kann ich meinen Traum nun verwirklichen.

Welche Ausbildung hatten Sie denn schon vorher abgeschlossen, so dass Sie für das Studium zugelassen wurden?

Ich studierte an der Universität Kasan Sprach- und Literaturwissenschaft und Lehramt. Nach meinem Masterabschluss unterrichtete ich in einem Gymnasium in Russland. Eine kurze Zeit arbeitete ich am russischen Ministerium für Kultur und Bildung. Bevor ich mein Theologiestudium aufnahm, unterrichtete ich noch an der russischen Schule in Rheinfelden Russische Sprache, Literatur und Geschichte für bilinguale Kinder und Jugendliche.

Wie empfinden Sie den Online-Unterricht?

Den Online-Unterricht an der Universität Basel finde ich sehr gut. Meiner Meinung nach hat die Unterrichtsqualität darunter überhaupt nicht gelitten. Das Schöne für mich ist, dass ich nun nicht mehr mit dem Zug von meinem Wohnort nach Basel fahren muss. Was ich aber vermisse, ist der Austausch und der Kontakt mit meinen Mitstudenten.

Wenn Sie sich vorstellen, dass Sie in einigen Jahren Pfarrerin sind, wie sehen Sie sich dann?

Ich bin offen für die Zukunft als Pfarrerin und freue mich auf die Gemeindearbeit. Aber auch die ökumenische und interreligiöse Arbeit interessiert mich sehr. Ich bin ein liberaler und moderner Mensch, darum ist es für mich in meinem Leben schon immer wichtig gewesen, mit Offenheit und Zuversicht nach vorne zu schauen. Ich freue mich auf den Pfarrberuf und vorher natürlich auch auf das Gemeindeprojekt in der Gemeinde.

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