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Kirchgemeinden

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Lagerrückblick

11. Juli 2019

Lager der 6. Klasse Religionsunterricht auf Rigi Klösterli

Als am Bahnhof in Hochdorf gut 30 Kinder und Jugendliche mit ihrem Gepäck eintreffen, ist es ein Abschiednehmen für Eltern und Kinder. Die Anspannung der letzten Wochen vor den Schulferien ist durch. Danach beginnt etwas Neues oder jetzt schon mit einer anderen Form von Religionsunterricht.

Nicht Einzellektionen übers Jahr verteilt, sondern ein kompaktes gemeinsames Abenteuer steht den Schülerinnen und Schülern, Lehrpersonen und Leitungsteam bevor. Aufregung liegt in der Luft, schwere Gepäckstücke werden rumgehievt, ganz vereinzelt sind ein paar Tränen zu sehen. Dann im Zug ein Riesengeschwätz und es werden bereits erste Essensvorräte ausgepackt. Fremde Menschen im Zug nehmen Anteil am Reisefieber der Gruppe. «Was seid ihr für eine Gruppe, wo fahrt ihr hin?». Ach, die reformierte Kirche macht eine Reise. Schwups sind wir zur Gruppe geworden, alle haben mindestens eine vertraute Person gefunden, neben der sie sitzen und reden können.

Nach einigen Stationen treffen wir im Lagerhaus auf Rigi Klösterli ein. Jeder und jede hat ein Zimmer in Gesellschaft, die für die kommenden Tage Geborgenheit gibt. Es gibt ein leckeres Essen zur Ankunft. Die Stimmung ist gut.

Befreit vom Gepäck und gestärkt geht es nach einer kurzen Inspektion des Lagerhauses weiter zu Fuss die Rigi hoch. Mit Blick auf die untergehende Sonne hören wir die Geschichte der mutigen Königin Esther. Diese biblische Geschichte ist unbekannt für die Schülerinnen und Schüler. Immer wieder wird während des Erzählens diskutiert. Doch es wird schnell kalt auf der Höhe des Berges und alle sind froh, als wir ins warme Lagerhaus zurückkehren.

Die kommenden Tage vergehen im Flug. Die Esthergeschichte begleitet uns durch die Tage. Die Schülerinnen und Schüler erfahren die Hintergründe zur Geschichte, sie sprechen über ihre Vorstellung von Gerechtigkeit. Sie probieren aus, was Zivilcourage bedeutet. Sie tun sich gegenseitig gut. Sie helfen einander und sind den ganzen Tag untereinander in Beziehung. Und immer wieder ist Zeit für Sport und Bewegung, für kleine Handarbeiten, zum Lesen, Singen oder für Tischfussball.

Die Tage sind lange und intensiv für die Kinder. Einige sind zum ersten Mal ohne ihre Familie unterwegs. So braucht es am Abend einen Austausch, wie das mit dem Heimweh ist. Irgendwann schlafen alle ein.

Für das Leitungsteam: Marie-Luise Blum, Raffaella Felder, Regina Hauenstein und Orlando Pajarola, Küche. Regina Hauenstein