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Kirchgemeinden

Das kirchliche Leben der Evangelisch-Reformierten Kirche findet in den zehn Kirchgemeinden statt. Zu den Kirchgemeinden gelangen Sie durch anklicken der Orte auf der Karte. Die Kirchgemeinde Luzern setzt sich aus acht Teilkirchgemeinden aus der Stadt Luzern und der Agglomeration zusammen.

 

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Interview

06. März 2018

Soll ich Katharina sagen oder Katalin?

Alle nennen mich Katharina. Das ist die Übersetzung von meines ungarischen Namens Katalin.

 

Wie bist du aus Ungarn in die Schweiz gekommen?

Nach der Matura war ich für einen Sprachaufenthalt ein Jahr in Luzern. Dann bin ich wieder zurück nach Ungarn und habe Deutsch studiert. Und erst vor fünf Jahren habe ich den Schweizer Peter Metz geheiratet und bin mit meinem Sohn zu ihm nach Hochdorf gezogen.

 

Hattest du auch in Ungarn schon Beziehung zur Reformierten Kirche?

In Ungarn gibt es eine starke Ref. Kirche, und für mich war es selbstverständlich, zum Gottesdienst zu gehen. Aber ich habe in Ungarn nicht so intensiv am Kirchenleben teilgenommen. Das ist erst in Hochdorf so gewachsen.

 

Wie hast du dich hier integrieren können?

Über den Verein Chenderhand bin ich Tagesmutter geworden, und dadurch habe ich enorm viele Leute kennen gelernt. Ich war Elternvertreter in der additiven Tagesschule, und habe immer wieder etwas gemacht, z.B. Deutschunterricht für Ausländer erteilt, eine Spielgruppenleiterinnen-Ausbildung absolviert usw. Mein Sohn Beni hat sowieso schnell Anschluss gefunden; seine Muttersprache ist jetzt Schweizerdeutsch.

 

Was hat dich bewogen, in den Kirchenvorstand zu gehen?

Ich finde es extrem spannend. Ich lerne so viel Neues in diesem Gremium! Ich bin ein sehr neugieriger Mensch. Ich finde es schön, wenn man die Gelegenheit bekommt, sich in viele verschiedenen Themen einarbeiten zu können. Gebäudeerhalt, Personalgesetz usw. – das ist wie ein kleiner Schnellkurs in Unternehmensführung.

 

Was machst du gerne in der Freizeit?

Ich lese sehr gerne. Manchmal 3-4 Bücher gleichzeitig, und sie sind oft total unterschiedlich, je nach Laune, Krimis und Sachbücher durcheinander.

 

Gibt es auch eine hauptberufliche Perspektive für Dich?

Mich hat immer schon eine Arbeit im sozialen Bereich interessiert. Hier bleibe ich gerade am Ball und möchte Sozialdiakonie und Gemeindeanimation studieren. Ich hoffe, das klappt schon in diesem Jahr.

Dann wünsche ich Dir alles Gute dafür! Das Interview führte Christoph Thiel