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Interview mit Heidi Lüthi

06. Mai 2018

Heidi Lüthi ist Mitarbeiterin in der Arbeit mit den Senioren. Sie hat die Seniorenausflüge 2017 und 2018 organisiert und ist erste Ansprechpartnerin der Pfarrerin bei der Gestaltung der Seniorennachmittage. 

Freust du dich schon auf die Seniorenausfahrt?

Sehr!  Ich habe die Reise nach Bad Pfäfers schon mit Senioren aus Rothenburg durchgeführt. Ich weiss also, wie das läuft. Ich musste nicht mehr rekognoszieren. Dadurch wird die Sache für mich nicht mehr so aufregend und ich kann es auch ein wenig geniessen.

Das heisst: Du hast dich vorher in Rothenburg engagiert?

Ja, aber nicht in der Kirchgemeinde. Ich habe 21 Jahre bei „Läbe 60plus“ mitgeschafft und u.a. Seniorenreisen geleitet, sogar 2-Tages-Reisen. Sogar als ich 1999 nach Hochdorf gezügelt bin, habe ich diese Tätigkeiten in Rothenburg weitergeführt.

Du hast dich also schon immer viel für andere Leute engagiert?

Eigentlich nur! Das tönt komisch, nicht wahr? Ich habe immer „e ganze Huufe“ Dinge gemacht. Ich bin ausgebildete Zivilschutzinstruktorin, war in Teilzeit Instruktorin im Samariter-Verband Luzern, habe also Erste-Hilfe-Kurse gegeben usw. … Und ausserdem bin ich noch gelernte Coiffeuse, hatte einen kleinen Salon in Rothenburg.

Jetzt weiss ich, warum du immer so gut frisiert bist! Hat das einen Grund, weshalb du dich so gerne für andere Menschen einsetzt?

Es tut mir einfach gut, mit anderen Menschen zusammen zu sein. Das ist ja nicht eigentlich ein Opfer, wenn man sich engagiert, ich brauche das auch, sonst würde ich vielleicht „in ein Loch fallen“.

Jetzt hast du im Alter noch einmal eine Aufgabe übernommen. Was gefällt dir in Hochdorf?

Ich wohne in einer sehr schönen Wohnung etwas ausserhalb von Hochdorf, mitten in der Natur, d.h. ich brauche noch ein Auto. Auch hier in Hochdorf im Team 64plus macht es mir einfach Freude, die Leute zu verwöhnen. Ich finde, die Senioren haben das verdient, dass man sich um sie bemüht. Alle haben ihr Leben mit dem ganzen Auf und Ab irgendwie meistern müssen; und jetzt sollen sie ruhig ein wenig umsorgt werden. Inzwischen bereiten wir alles selbst in der Küche vor. Und ich bemühe mich, die Leute bei den Nachmittagen persönlich zu empfangen. Ich habe versucht, die Begrüssungskultur zu verbessern. Und das Schöne ist: Jetzt weiss ich auch viel mehr von den Leuten, und wenn man sich im Dorf trifft, kommt man ganz anders ins Gespräch.

Wenn du nicht etwas für andere Leute tust – was machst du dann?

Lesen! Querbeet, z.B. Franz Hohler. Und kurze Reisen zu den Seen in der Umgebung. Ich würde auch noch gerne jassen, aber ich habe noch keine Gspändli gefunden …

Vielleicht ja durch diesen Artikel …  Das Interview führte Christoph Thiel