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Interview Mirjam Bossart

18. April 2018

Im Gottesdienst verrichten sie ihren Dienst oft unsichtbar, aber immer unüberhörbar: Sie sitzen oben an der Orgel oder am Flügel. Immerhin steht der Flügel zu verschiedenen Anlässen vorne, und dann kann man ihnen bei der Arbeit zuschauen. Gemeint sind unsere Kirchenmusikerinnen. Seit April haben wir wieder mit Mirjam Bossart jemand als Hauptkirchenmusikerin fest angestellt. In einem Interview stellen wir sie kurz vor:

Wie bist du zu deiner neuen Arbeitsstelle bei uns gekommen?

Ich war vorher einfach nur Aushilfe und habe auf Anfrage gespielt. Dann hatte ich meine Ausbildung abgeschlossen und ich wurde gefragt, ob ich mit einem festen Vertrag einverstanden wäre.

Welche Ausbildung hast du gemacht?

Ich habe zuerst den Bachelor auf Oboe gemacht und dann Bachelor und Master in Klavierpädagogik.

Warum hören wir dich dann manchmal an der Orgel?

Das erste Instrument, für das ich mich als kleines Kind interessiert habe, war eine alte Hammond-Orgel, die in meinem Elternhaus stand. Da habe ich selber meine ersten Versuche gemacht. Und natürlich war ich schon als Kind fasziniert von der grossen Kirchenorgel. Ich habe dann auch Orgelunterricht bei Josef Röösli in Hitzkirch erhalten und durfte schon als Primarschülerin Gottesdienste in Müswangen begleiten.

Wie bist du zur Musik gekommen?

Sicher über meine musikalische Familie. Bei uns wurde den ganzen Tag lang gesungen und musiziert, und ich habe dann intuitiv versucht, mich mit den Instrumenten zu beschäftigen. Mit meinen Geschwistern mache ich auch heute noch Musik. Bei Konfirmationen in Hochdorf bin ich schon mit meinem Bruder Jonas (Waldhorn) und meiner Schwester Lea (Querflöte) aufgetreten.

Hast du noch andere Arbeitsstellen?

Im Moment bei den Musikschulen Hitzkirch und Hildisrieden, dazu kommen mehrere Stellvertretungen im Kanton.

Gibt es für dich noch weitere musikalische Ziele?

Mir schwebt vor, den Abschluss „Performance Master“ am Klavier zu machen, also das frühere Konzertexamen.

Würdest du jungen Menschen empfehlen, Musiker oder Kirchenmusikerin zu werden?

Ja, unbedingt, besonders wenn man so eine Stelle wie die in Hochdorf bekommt, wo man alle musikalischen Freiheiten hat und seinen ganz eigenen musikalischen Beitrag im Gottesdienst leisten kann.

Was schätzt du sonst noch an unserer Kirchgemeinde?

Es gibt eine sehr angenehme Stimmung und Zusammenarbeit im Team. Alle sind sehr offen.

Hast du ausser der Musik, Deinem Beruf, noch weitere Hobbies?

Da gibt es ausser der Musik tatsächlich nicht viel. Ich bin sehr gerne draussen in der Natur, ich koche gerne, aber ich mache z.B. überhaupt keinen Sport, ich bin ein regelrechter Sportmuffel …

Klavierspiel auf deinem Niveau ist ja auch eine Art Hochleistungssport …

Das Interview führte Christoph Thiel