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Kirchgemeinden

Das kirchliche Leben der Evangelisch-Reformierten Kirche findet in den zehn Kirchgemeinden statt. Zu den Kirchgemeinden gelangen Sie durch anklicken der Orte auf der Karte. Die Kirchgemeinde Luzern setzt sich aus acht Teilkirchgemeinden aus der Stadt Luzern und der Agglomeration zusammen.

 

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Happy Birthday zum 100. Geburtstag

01. August 2019

Wir gratulieren Luise Wüest-Schmid herzlich zum 100. Geburtstag, den sie am 29. Mai 2019 feiern durfte, und wünschen ihr für die Zukunft nur das Beste und Gottes Segen.

 

Wie haben Sie Ihren besonderen runden Geburtstag gefeiert?

Wir haben in Etappen gefeiert: Zuerst mit meinen Kindern und den engsten Angehörigen. Dann mit meinen Gross- und Urgrosskindern. Ich genoss das Zusammensein mit der Familie. Am Geburtstag selber war ich kaum fünf Minuten alleine. Ich durfte sehr viele Gratulationen, Geschenke und gute Wünsche entgegennehmen. Am Abend war ich glücklich, aber müde.

Wenn Sie auf Ihr Leben zurückblicken: Wie ist es Ihnen ergangen?

Ich hatte viel Glück in meinem Leben. Ich bin bei lieben Eltern auf einem Bauernhof in Guntalingen im Zürcher Weinland aufgewachsen und habe zusammen mit meinem Bruder eine schöne Kindheit verbracht. Die Ausbildung zur Damenschneiderin war streng, aber ich habe diesen Beruf leidenschaftlich gerne ausgeübt. Mein Beruf hat mich später auch nach Eschenbach geführt. Ich durfte hier ein Praktikum machen und dann auf Umwegen meinen Mann kennenlernen.

Können Sie sich noch an Ihre Konfirmation erinnern?

Selbstverständlich! Die Konfirmation war ein wichtiges Ereignis in meiner Jugend. Mit der Konfirmation schlossen wir den Unterricht ab und wurden als Erwachsene in die reformierte Kirche aufgenommen. Wir wurden nach der Konfirmation fotografiert. Dieses Bild hängt jetzt in meinem Zimmer im Dösselen. Schauen Sie doch mal, ob Sie mich darauf erkennen?

Welche Hobbys und Vorlieben haben Sie?

Früher bin ich sehr oft und gerne Velo gefahren. Einmal haben wir eine Tour über den Oberalppass gemacht. Das war wunderschön. Und im Sommer habe ich mir jeweils zwei Wochen Wanderferien im Appenzellerland gegönnt. Die Anker-Bilder in meinem Zimmer habe ich selber gestickt. – Heute freue ich mich ausserordentlich, wenn ich Besuch bekomme. Ich fühle mich wohl hier im Dösselen.

Gibt es ein Erlebnis, das sie besonders geprägt hat?

Ich war Anfang 20 als der zweite Weltkrieg ausbrach und wohnte nahe der Schweizer Grenze. Mit dem Velo waren es nur 45 Minuten nach Schaffhausen. Ich kann mich noch gut an das Brummen der Flugzeuge der Alliierten und deren Bombenabwürfe erinnern. Ich habe keine Nacht mehr durchgeschlafen. Einmal stürzte ein Bomber ganz in der Nähe ab und wir haben Männer mit Fallschirmen landen sehen. Die Männer wurden dann in der Schweiz interniert.

Können Sie uns das Rezept für ein langes Leben verraten?

Das ist eine schwierige Frage… Ich fühle mich aber noch gar nicht alt. Ich geniesse jeden Tag ein Stück Fleisch und mag Gemüse. Wenn es dann noch ein Dessert – jetzt im Sommer am liebsten ein Glacé – gibt, bin ich rundum zufrieden.

Vielen Dank für das Gespräch. Ich freue mich weiterhin auf Ihre Teilnahme an den Regionaltreffen in Eschenbach.

Interview: Lilli Hochuli