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Kirchgemeinden

Das kirchliche Leben der Evangelisch-Reformierten Kirche findet in den zehn Kirchgemeinden statt. Zu den Kirchgemeinden gelangen Sie durch anklicken der Orte auf der Karte. Die Kirchgemeinde Luzern setzt sich aus acht Teilkirchgemeinden aus der Stadt Luzern und der Agglomeration zusammen.

 

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Berufswahl als ein Puzzlestück zur Selbstfindung

29. Januar 2019

Raffaella Felder überlegt Theologie zu studieren und hat anfangs Januar ein Praktikum bei unserem Pfarrteam gemacht.

 

Jung, und das Leben noch vor sich habend, sehen sich Schulabgänger, Maturanden aber auch Studenten mit der Frage konfrontiert, was man im Leben später machen möchte. Diese Frage ist für viele oft sehr schwierig zu beantworten, nicht zuletzt deshalb, weil sich heute die Berufsprofile schneller ändern als man «Amen» sagen kann. Einige Berufe fallen sogar ganz weg oder entstehen neu. Obwohl ich schon im 5. Semester Geographie und Umweltwissenschaften studiere, stehe ich wieder an diesem Punkt. Einerseits stellte ich mir die Frage, was ich mit meinem Geographiestudium konkret anfangen sollte, andererseits verspürte ich aber auch diesen Durst…

… der Durst nach Spiritualität und Bibelwissen. Soll ich nicht doch noch ein Theologiestudium anhängen? Wäre Pfarrerin oder Seelsorgerin nicht doch der passendere Beruf für mich? Einmal mit solchen Gedanken infiziert, lassen sie einem keine Ruhe mehr und man beginnt wieder bei null. Was soll ich mit meinem Leben tun? Wie soll ich es gestalten? Soll ich eine Veränderung vornehmen? Vor allem die letzte Frage erfordert sehr viel Mut und Risikobereitschaft und mit jedem weiteren Jahr auf dem Buckel wird noch mehr davon abverlangt. Sie betrifft nämlich auch den 50-jährigen Bänker, der nach einem Burnout neu starten muss, die 44-jährige Mutter, von der die Kinder langsam flügge werden und den 62-jährigen Bauer, der seinen Bauernhof aus wirtschaftlichen Gründen nicht mehr halten kann. Die Individualisierung macht aus unserem Leben eine ständige «Selbstfindungsphase», bei der man alle Möglichkeiten, aber auch volles Risiko hat. So können wir Christen dankbar und glücklich sein, wenn uns bei solchen Fragen auch mal Gott hilft, sofern wir unser Herz für seine Hinweise öffnen.

Raffaella Felder