Osterpredigten 2021

Ostern und Auferstehung: Jesus im zarten Spinnennetz Gottes. Eine Nachlese

Ostern und Auferstehung: Jesus im zarten Spinnennetz Gottes

Spüren und Staunen! Wagen auch Sie sich mit Jesus hinein in dieses neue Leben! Pfarrer Paulin interpretiert zentrale biblische Texte der Osterzeit und erschliesst am Leitmotiv des Spinnfadens, der zum tragenden Kletternetz wird, wie der auferstandene Jesus selbst gestaunt und den tragenden Gott neu erspürt haben mag.

Resurrexi et adhuc tecum sum:
Ich bin auferstanden - und bin immer noch bei dir!

Das ist nicht zufällig der Eingangsgesang der Liturgie des Ostermorgens. Schon in der Mitte des ersten Jahrtausends hört die Kirche in diesem Choral (der sich an Psalm 139 anlehnt) den Gesang Christi, der sich staunend aus dem Grab zum Vater vorantastet. Wenn Jesus wirklich wahrer Mensch ist, wie wir in unserem Glauben bekennen, dann war auch für ihn selbst die Auferstehung - trotz seiner festen Glaubensbeziehung zum Vater - letztlich unerwartet und unbegreiflich.

Lesen Sie hier mehr über seinen Weg mit uns von seinem umjubleten Eintreffen an in Jerusalem vor dem Passafest bis zu seinem Ankommen "oben" beim Vater, und wozu sein Geist seither uns alle ermutigt.