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Gemeinsamer Besuch des Stadtrundgangs zur verhinderten Reformation in Luzern

"O Lucerna wie bistu so gar verstopft".

30.
Jun

Quelle: Annemarie Hänni

Gemeinsamer Besuch des Stadtrundgangs zur verhinderten Reformation in Luzern

30. Juni
14:30 bis 16:30 Uhr

Start bei der Matthäuskirche, Luzern

Stadtrundgang zur verhinderten Reformation in Luzern

Zum Jubiläum "500 Jahre Reformation" gestalteten die Historiker Delf Bucher, Hans Jurt und Peter Lussy sowie der Kirchenhistoriker Professor Markus Ries und Pfarrer Beat Hänni den Stadtrundgang "O Lucerna, wie bistu so gar verstopft" – zur Verhinderung der Reformation in Luzern. Es nahmen schon über 200 Personen an diesem Rundgang teil. Sie waren beeindruckt von den zum Teil neuen Sichtweisen in eine für Luzern wichtige Epoche. Der Rundgang wird auch in diesem Jahr wieder angeboten.

Der Titel stammt aus einem Schreiben des Lesemeisters der Franziskanerkirche, Dr. Sebastian Hofmeister. Der Schaffhauser musste nach einem halben Jahr reformatorischen Wirkens an der Franziskanerkirche im Sommer 1522 Luzern wieder verlassen. In einem Mahnschreiben an die Bürger Luzerns schrieb er 1523 von Schaffhausen aus: "O Lucerna wie bistu so gar verstopft".

Der Rundgang startet bei der Matthäuskirche, beim Relief von Oswald Myconius. Dort geht es um dessen Leben und Wirken in Luzern und um die Anfänge der Reformierten Kirchgemeinde Luzern. Dann führt der Rundgang zum Kappelplatz – dem damaligen Zentrum der Macht – und weiter zur Franziskanerkirche. Beim ehemaligen Bruchtor am Hirschengraben wird die Geschichte von einer Statue im Bruchkloster erzählt. Vom Kasernenplatz blickt man zur Musegg, wo im März 1522 die erste reformatorische Predigt in Luzern abgehalten wurde, und gegen die Sentimatt, wo Niklaus Hottinger enthauptet wurde; es war die erste Hinrichtung von Anhängern der Reformation in der Schweiz. Der Rundgang schliesst nach knapp zwei Stunden beim Historischen Museum, wo Jahrhunderte lang Helm und Schwert Zwinglis aufbewahrt wurden.